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Sozialtransferpreis 2024 – Besonderes Engagement der Wirtschaft gewürdigt

Der Sozialtransferpreis der IHK Braunschweig setzte am 29. November erneut ein bemerkenswertes Zeichen für die gelungene Verbindung von unternehmerischem Handeln und sozialer Verantwortung. Im ASTOR Filmtheater wurden drei Projekte gewürdigt, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeit zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts verdientermaßen den Weg ins Finale gefunden haben. Den mit 10 000 Euro dotierten Hauptpreis konnte sich das Team der „Superhelden“ sichern – eine Kooperation zwischen Hanno Keppel image photography und der Initiative „Eine Region für Kinder e. V.“. Rund 150 geladene Gäste erlebten einen von Emotionen und inspirierenden Geschichten geprägten Vormittag.

Sozialtransferpreis 2024 – Besonderes Engagement der Wirtschaft gewürdigt

Dr. Florian Löbermann, Hauptgeschäftsführer der IHK Braunschweig, eröffnete die mittlerweile 13. Verleihung mit einer eindringlichen Botschaft: „Das Mit- und Füreinander ist heute wichtiger denn je.“ Mit diesem Einstieg unterstrich er die Bedeutung des Sozialtransferpreises als Plattform für vorbildliche Projekte, die seit 2010 die Symbiose aus Wirtschaft und sozialem Engagement verkörpern. Die Entstehungsgeschichte des Preises wurde in einem Kurzfilm beleuchtet, der den Initiator Harald Tenzer und seine Vision in den Fokus rückte. Ursprünglich als Antwort auf die durch die Finanzkrise von 2008 ausgelösten sozialen Härten konzipiert, bietet der Preis seither sozial innovativen Ideen eine Bühne. „Damals wie heute sind es Menschen, die durch ihren Einsatz Großes leisten“, wirkte Tenzer sichtlich stolz und ergänzte: „Das unentwegte Engagement ist ein tolles Signal unserer regionalen Unternehmen.“

Vielfalt, Teilhabe und Chancengleichheit zelebrieren

Die diesjährigen Beiträge spiegelten diese Vision eindrucksvoll wider: Mit dem „Inklu-Team“, der „Bücher-Heimat gGmbH“ und den „Superhelden“ standen drei Beiträge im Mittelpunkt, die jeweils auf ihre eigene Art und Weise zur Festigung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen. Anhand mehrminütiger Pitches durften alle drei Finalisten sich und ihre Ideen präsentieren, um so das abstimmende Publikum vor Ort im Rahmen eines Live-Votings zu überzeugen. Einige Wochen zuvor hatte eine fachkundige Jury, bestehend aus Harald Tenzer, Markus Beese, Pia Dittmann-Saxel, Anja Junicke, Nicole Kumpis, Sabine Sternberg, Heinz-Egon Achterkerke und Bernd Gersdorff, die Qual der Wahl, sich für eine engere Auswahl am Finaltag zu entscheiden.

Besonders emotional wurde es bei der Präsentation der „Superhelden“: Kinder und Jugendliche, die durch soziale oder gesundheitliche Herausforderungen Benachteiligung erfahren, erhalten die Möglichkeit, sich als Superhelden ihrer Wahl zu verkleiden und ein professionelles Fotoshooting in familiärer Atmosphäre zu absolvieren. Egal ob Batman, Wolverine oder Spiderman: durch die kurzzeitige Verwandlung verspüren die Kleinen einen enormen Selbstbewusstseinsschub und können für einen Tag ganz im Mittelpunkt stehen und so alle Probleme zumindest für einen Augenblick vergessen. „Die Idee stammt aus den USA. Wir wollten etwas Ähnliches schaffen, um Kindern in unserer Region Mut zu machen und ihnen unvergessliche Momente zu bescheren“, erklärte Michael Schwarze, Geschäftsführer der Schwarze GmbH, der das Projekt gemeinsam mit dem Fotografen Hanno Keppel ins Leben rief. Die Ergebnisse des Shootings, darunter Kinoplakate und Mutmachfilme, werden nach einiger Zeit und im Rahmen eines Großevents vor allen Teilnehmenden und ihren Familien präsentiert und stehen ihnen auch in schwierigen Phasen, beispielsweise während einer Chemo­therapie, als so genannter „Superheldenmut“ zur Seite. „Die Kinder verwandeln sich von schüchternen Persönlichkeiten in strahlende Helden. Das macht uns ungemein glücklich“, so Keppel.

Alle Finalisten sind Sieger

Den Höhepunkt des Tages markierte die Entscheidung der Gäste, die per Live-Voting anhand ihres Smartphones die „Superhelden“ als Hauptpreisträger bestimmten – die Freude war den Initiatoren und Anwesenden förmlich ins Gesicht geschrieben. „Dieser Preis ist eine wunderbare Anerkennung für all die Arbeit, die wir in dieses Projekt investiert haben. Vor allem beweist er, wie wichtig es ist, Kindern und Jugendlichen zu veranschaulichen, dass man sich niemals entmutigen lassen darf“, betonte Michael Schwarze sichtlich gerührt. Auch wenn am Ende lediglich ein Hauptpreis vergeben wurde, waren sich alle einig, dass alle Finalisten wahre Gewinner sind. Dr. Florian Löbermann fasste den gelungenen Vormittag treffend zusammen: „Der Sozialtransferpreis steht für Mitgefühl, Verantwortung und die unermessliche Kraft gemeinschaftlichen Handelns. Heute haben wir erlebt, wie große Dinge entstehen, wenn Wirtschaft und Gesellschaft eng interagieren.“

© IHK Braunschweig

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